Ja, ich lebe noch und ich war sogar im Kino!

Hallo Welt, ich lebe noch. Irgendwie klappt das mit dem regelmäßigen Bloggen nur so semi, wenn der Terminplaner und auch der Kopf zu voll sind. Ich habe vermutlich noch nie so sehr den Frühling herbeigesehnt, wie in den letzten zwei, drei Wochen. Das fehlende Sonnenlicht macht mir wirklich sehr zu schaffen und zur permanenten Müdigkeit gesellt sich inzwischen auch eine sehr getrübte Grundstimmung dazu. Alles doof, alle nerven, keine Lust mehr. Es ist inzwischen so schlimm, dass ich weder Lust auf meinen Geburtstag noch Karneval habe und wer mich kennt, der weiß, dass das alles andere als normal ist. Ich hoffe, dass ganz bald wieder ein bisschen Sonne mein Leben erhellt.

Diese Woche war turbulent und zwischenzeitlich wusste ich nicht so ganz, wo oben und unten ist. Wenn sehr viele Termine in kürzester Zeit aufeinanderfolgen, weiß ich manchmal nicht so ganz, worauf ich mich gerade eigentlich konzentrieren muss. Das hat zur Folge, dass ich mich weder auf A noch auf B zu 100% konzentrieren kann und von der ständigen Sorge geplagt bin, irgendwas sehr Wichtiges zu vergessen. Aber: es hat alles geklappt und die Sorgen waren, wie so oft, einfach unbegründet. Ganz nach dem rheinischen Grundgesetz Et hätt noch emmer joot jejange!

Am Donnerstag und Freitag durften wir mit Bonn.digital ein internes Barcamp veranstalten. Als Orga-Mensch ist so ein Vorhaben zwar immer sehr anstrengend, aber sobald dann endlich alles anläuft, die Teilnehmenden in ihren Sessions verschwinden und am Ende des Barcamps zufrieden nach Hause fahren, bin ich glücklich. Dann weiß ich, dass sich der Muskelkater und Schlafmangel gelohnt haben. Und es kam noch besser: Am Ende der zwei Veranstaltungstage wurde mir noch ein kleiner Blumenstrauß als Dankeschön überreicht. Es sind einfach die kleinen Gesten, die einem ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Nachdem das Barcamp vorbei war und ich zuhause ankam, war ich zwar irgendwie kaputt, aber noch sehr aufgekratzt. Ich dachte ursprünglich, ich würde recht schnell ins Bett fallen, aber jetzt hatte ich doch noch genügend Energie und nachdem die ursprüngliche Abendplanung sowieso über den Haufen geworfen wurde, verabredete mich mit meinen zwei besten Freundinnen. Erst trafen wir uns zu einem kleinen Abendessen und dann ging es ins Kino. Ich muss zu meiner Schande geschehen, dass ich bis Dato noch nie in der neuen Filmbühne in Beuel war. Ein wirklich sehr pittoreskes Kino, das gerne Filme abseits des Mainstreams zeigt. Wir schauten uns an dem Abend „The Favorite“ an. Handwerklich und schauspielerisch ein sehr gelungener Film. Gewisse Handlungssträhne sorgten allerdings dafür, dass wir uns mehr als einmal verwirrte Blicke zuwarfen.

Ab morgen schlüpfe ich übrigens in meine Laufschuhe. Nachdem ich jetzt seit einem Dreiviertel Jahr nicht mehr regelmäßig zum Sport kam, merke ich zunehmend, wie mir der körperliche Ausgleich fehlt. Eigentlich hasse ich Joggen und die paar Male, die ich es versucht habe, waren grässlich, aber was soll’s. Versuchen wir es doch einfach noch einmal. Die Sportsachen liegen bereit, die Lauf-App ist installiert und eine passende Spotify-Playlist ist ebenfalls abgespeichert. Let’s go!

xox
Aziza

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