Erste Arbeitswoche: check!

Das war sie also, die erste Arbeitswoche 2019. Sie begann für uns alle direkt mit einem gewaltigen Schock: die Kaffeemaschine hat während unserer Abwesenheit offensichtlich Suizid begannen. Ganz schön hart, wenn man Montagmorgen nach knapp drei Wochen Urlaub keinen Kaffee hat, um erstmal ansatzweise wach zu werden. Während meines Urlaubs empfand mein Körper 11/12 Uhr als angemessene Aufstehzeit. Jetzt muss ich mich also wieder an 07:45 Uhr gewöhnen. Zum Glück hat Sascha sehr schnell für Ersatz gesorgt und als digitales Unternehmen lassen wir uns gewisse Spielereien natürlich nicht nehmen. Wir haben jetzt also eine neue Maschine, die sich per App steuern lässt und jeder von uns kann eigene Profile anlegen, um den für sich selbst perfekten Cappuccino, Latte Macchiato, Espresso oder sonstige Kaffeespezialität individuell einzustellen. Jeder von uns kann jetzt also eigenständig das Verhältnis von Kaffee und Milch, die Intensität und noch einiges mehr individuell einstellen. Ich habe mich noch nicht so ganz herangetraut, aber nächste Woche dann! Ich werde sicherlich davon berichten.

Am Mittwochabend ging es dann zum Bildungsempfang im Alten Rathaus. Johannes hat in seinem Blog ein paar Worte dazu geschrieben. Wir waren leider ein wenig zu spät dran, sodass wir nicht den kompletten Vortrag von Dirk Kaftan hörten, aber das, was ich mitbekommen habe, war gut. Ansonsten viele bekannte Gesichter getroffen und nette Gespräche geführt. So wie das auf solchen Empfängen halt läuft.

Am Freitag haben wir endlich unsere Weihnachtsfeier nachgeholt. Es wurde gegessen, getrunken, gequatscht. Ich merke allerdings, dass ich wohl auch langsam älter werde. Während ich früher die süßesten, sahnigsten Jumbo-Cocktails im Tacos schlürfte, fiel mir das Ganze gestern etwas schwerer. Selbst Cocktails ohne Sahne oder Sonstiges sind mir mittlerweile echt zu süß! Ich glaube, ich bleibe in Zukunft doch eher beim Bier. Alles in allem ein runder Abend und es war schön zu sehen, wie sich Sascha über sein neues Spielzeug, das wir ihm nachträglich zum Geburtstag überreichten, gefreut hat!

Bevor es allerdings zur Weihnachtsfeier ging, stattete uns die Lokalzeit einen kurzen Besuch im Büro ab. Johannes, der altbekannte Social-Media-Experte, sollte ein paar Worte zur #HariboChallenge verlieren. Das Fernseh-Team kam also vorbei und sah uns dabei zu, wie auch wir unseren Teil zur Challenge beitrugen. Den Beitrag könnt ihr noch bis zum 18. Januar online abrufen. Bitte beachtet meine herausstechende Rolle als Gummibärchenaufstellerin! Das muss schließlich auch mal gewürdigt werden. #meinemeinung

Ansonsten habe ich meine Vorsätze noch nicht gebrochen. Mein erstes Buch in diesem Jahr ist bereits fertiggelesen. Ich nahm mir endlich Frank Thelens Autobiografie vor, die ich schon seit Ende September auf dem Tisch liegen hatte. Das Buch las sich gut, war kurzweilig und als waschechtes Bönnsche Mädsche fand ich es immer wieder schön, wie Frank mich als Leserin zu den unterschiedlichen Schauplätzen seiner eigenen Bonner Vergangenheit nahm. Zum Ende hin wurde es allerdings etwas langatmig und beim Korrektorat würde ich auch ein Sternchen abziehen. Ich habe zumindest einige Fehler gefunden. Das nächste Buch habe ich auch schon angefangen: Der goldene Handschuh von Heinz Strunk.

xox
Aziza

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